Blaumann Klima
F-Gase-Verordnung (EU) 2024/573

Ihr Anlagen­bestand als Datensatz.

Wir lesen aus Kältemittel, Füllmenge und Prüfhistorie aus, welche Anlagen der Phase-Down zuerst trifft — und liefern einen priorisierten Umrüstfahrplan, mit dem Sie in die Budgetplanung gehen können.

Gespräch vereinbaren Bestand selbst durchrechnen
VERDICHTER VERFLÜSSIGER EXPANSION VERDAMPFER LIVE-AUSWERTUNG t CO₂e je Anlage
35 Mio t
zulässiges CO₂-Äquivalent EU-weit ab 2030
3.922×
GWP von R‑404A gegenüber CO₂
Art. 7
Aufzeichnungspflicht liegt beim Betreiber
2027
erste Verbote für Anlagen mit hohem GWP
Das Register

Nicht das Alter entscheidet, sondern das Kältemittel

Die Verordnung begrenzt nicht die Zahl der Anlagen, sondern die Menge an CO₂-Äquivalent, die jährlich in Verkehr gebracht werden darf. Bis 2030 sinkt diese auf 35 Millionen Tonnen.

Eine Anlage mit 60 kg R‑404A entspricht rund 235 Tonnen CO₂-Äquivalent. Dieselbe Anlage mit CO₂ als Kältemittel entspricht 0,06 Tonnen. Diese Spreizung bestimmt Prüfintervalle, Kältemittelpreise und den Zeitpunkt, zu dem sich ein Weiterbetrieb nicht mehr rechnet.

R‑404A
Gewerbekälte
3.922
R‑410A
Klima / WP
2.088
R‑407C
Gewerbekälte
1.774
R‑134a
Normalkühlung
1.430
R‑32
Klima / WP
675
R‑1234ze
HFO
7
R‑290
Propan
3
R‑744
CO₂
1
R‑717
Ammoniak
0
Treibhauspotenzial (GWP)relativ zu CO₂
Ausgangslage

Drei Dinge, die bei Betreibern regelmäßig auseinanderlaufen

A
Die Pflicht liegt bei Ihnen

Nach Art. 7 führt der Betreiber die Aufzeichnungen — nicht der Kältefachbetrieb. Kältemitteltyp, Füllmenge, jede nachgefüllte und rückgewonnene Menge sowie alle Dichtheitskontrollen samt Leckagen und Nachkontrolle.

B
Die Nachweise sind verteilt

Wer über Jahre mit mehreren Wartungsfirmen gearbeitet hat, findet die Anlagenbücher an den Standorten, in Ordnern, in Serviceportalen verschiedener Anbieter — selten an einer Stelle und selten vollständig.

C
Der Umstieg hat keinen Plan

Die Umrüstung auf natürliche Kältemittel ist absehbar, aber ohne Bewertung des Bestands lässt sie sich nicht priorisieren. Das Ergebnis sind Einzelentscheidungen im Störfall statt eines Budgets über mehrere Jahre.

Phase-Down

Die Quote sinkt in Stufen. Ihr Bestand nicht.

Jede Stufe verknappt das Kältemittel, das Ihre Anlagen brauchen. Wir legen Ihren Bestand auf diese Kurve und lesen ab, wann welche Anlage wirtschaftlich kippt.

2024 2025 2027 2028 2029 2030 verfügbare Menge in Mio. t CO₂e
Leistungen

Zwei Bausteine

Einmalig · Projekt

Kältebilanz

Die vollständige Aufnahme und Bewertung Ihres Anlagenbestands über alle Standorte.

Erfassung aller Anlagen mit Kältemittel, Füllmenge und Standort
Berechnung des CO₂-Äquivalents und der Prüfpflicht je Anlage
Bewertung des Phase-Down-Risikos je Kältemittel
Prüfung des vorhandenen Nachweisstands auf Lücken
Priorisierter Umrüstfahrplan mit Budgetschätzung und Zeitachse
Ergebnis: Bericht für die Investitionsplanung
Laufend · je Standort und Jahr

Klimakonto

Die fortlaufende Führung der Nachweise, damit der Stand nicht wieder auseinanderläuft.

Zentrales Anlagenregister über alle Standorte
Fristenüberwachung für Dichtheitskontrollen, mit Vorlauf
Revisionssichere Ablage aller Protokolle und Kältemittelbewegungen
Aufbereitung der jährlichen Meldepflicht
Jährliche Fortschreibung des Umrüstfahrplans
Ergebnis: prüfungsfähiger Stand, jederzeit
Ablauf

Was in sechs Wochen passiert

Sie sollen vor dem ersten Gespräch einschätzen können, worauf Sie sich einlassen. Deshalb hier der vollständige Ablauf mit den Unterlagen, die wir brauchen, und dem, was Sie an jedem Punkt zu sehen bekommen.

00

Erstgespräch

20 Minuten, kostenfrei

Wir fragen vier Dinge: Wie viele Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen betreiben Sie und an wie vielen Standorten? Welche Kältemittel sind im Einsatz, soweit bekannt? Wer macht heute die Wartung? Wie werden die Anlagenbücher geführt?

Daraus sagen wir Ihnen zwei Dinge: ob sich eine Kältebilanz für Sie überhaupt lohnt, und was sie kostet. Der Preis ist ein Festpreis nach Anlagenzahl – keine Tagessätze, keine Nachträge.

Sie erhalten: Einschätzung und Festpreisangebot, schriftlich, innerhalb von drei Tagen.
01

Unterlagen übernehmen

Woche 1

Wir arbeiten mit dem, was da ist, in dem Format, in dem es da ist: Wartungsverträge, Anlagen- und Kältemittelbücher, Prüfprotokolle der letzten fünf Jahre, Rechnungen über Kältemittelbezug, vorhandene Anlagenlisten, Zugänge zu Serviceportalen Ihrer Wartungsfirmen. PDF, Excel, gescannte Papierordner, Handyfotos aus dem Technikraum – alles brauchbar.

Pro Anlage suchen wir: Standort, Verwendung, Hersteller und Typ, Baujahr, Kältemittel, Füllmenge, letzte Dichtheitskontrolle, zuständiger Fachbetrieb. Was fehlt, notieren wir für Schritt 2.

Ihr Aufwand: Unterlagen bereitstellen und eine Ansprechperson benennen. Etwa zwei Stunden.
02

Vor Ort abgleichen

Woche 2

Nur dort, wo Unterlagen lückenhaft sind. Wir gehen mit Ihrer Haustechnik die betroffenen Anlagen ab und nehmen die Angaben vom Typenschild auf: Kältemittel, Füllmenge, Hersteller, Seriennummer, Baujahr. Fotodokumentation je Anlage.

Wir öffnen nichts, schalten nichts ab und greifen in keine Anlage ein. Der Betrieb läuft während unseres Besuchs normal weiter.

Dauer: etwa ein halber Tag je Standort.
03

Rechnen und einstufen

Woche 3

Für jede Anlage berechnen wir das CO₂-Äquivalent aus Kältemitteltyp und Füllmenge und leiten daraus ab, in welchem Intervall sie kontrolliert werden muss und ob ein Leckage-Erkennungssystem vorgeschrieben ist.

Anschließend stufen wir die Phase-Down-Exposition ein. Dafür bewerten wir vier Größen: das Treibhauspotenzial des eingesetzten Kältemittels, dessen absehbare Verfügbarkeit und Preisentwicklung, das Alter der Anlage im Verhältnis zur üblichen Nutzungsdauer, und wie kritisch ein Ausfall für Ihren Betrieb wäre. Eine alte Tiefkühlanlage mit R-404A im Zentrallager wird damit anders eingestuft als eine junge R-32-Klimaanlage im Büro.

Sie erhalten: das konsolidierte Anlagenregister als Zwischenstand, zur Prüfung auf Vollständigkeit.
04

Nachweise gegen Art. 7 prüfen

Woche 3–4

Wir gehen jede Anlage gegen die Aufzeichnungspflichten durch: Sind Typ und Füllmenge dokumentiert? Ist jede nachgefüllte und rückgewonnene Menge belegt? Sind alle Dichtheitskontrollen mit Datum und Prüfer erfasst? Sind festgestellte Leckagen mit Behebung und Nachkontrolle dokumentiert?

Was rekonstruierbar ist, holen wir bei Ihren Wartungsfirmen nach. Was nicht rekonstruierbar ist, benennen wir als Lücke – mit der Einschätzung, wie relevant sie im Fall einer Prüfung wäre.

Sie erhalten: Lückenliste je Anlage, nach Dringlichkeit sortiert.
05

Optionen mit dem Fachpartner bewerten

Woche 4–5

Für die Anlagen mit hoher Exposition kommt unser Fachpartner aus dem Kälteanlagenbau dazu – in der Regel bei einem gemeinsamen Ortstermin für die kritischsten zehn bis fünfzehn Anlagen.

Bewertet werden drei Wege je Anlage: weiterbetreiben und beobachten, auf ein Alternativkältemittel umstellen, oder ersetzen. Dazu kommen die Randbedingungen, die man nur vor Ort sieht: Aufstellungsort und Belüftung bei brennbaren Kältemitteln, Druckstufen und Rohrführung bei CO₂, Platzverhältnisse, Anbindung an vorhandene Regelungstechnik.

Die Kostenrahmen leiten wir aus Marktdaten und vergleichbaren Projekten ab – als Größenordnung für die Budgetplanung, nicht als Angebot.

06

Bericht und Übergabe

Woche 6

Sie bekommen ein Dokument, das Sie ohne Übersetzung in die Investitionsplanung geben können: Anlagenregister mit Bewertung je Anlage, Lückenliste, priorisierter Umrüstfahrplan mit Zeitfenstern und Budgetrahmen bis 2030, Zusammenfassung für die Geschäftsführung auf einer Seite.

In einem Termin von etwa zwei Stunden gehen wir das gemeinsam durch – mit Ihrer Technik und, wenn Sie möchten, mit Ihrem Fachbetrieb.

Sie erhalten: Bericht als PDF, Anlagenregister als Excel-Datei zur freien Weiterverwendung.
Musterauszug

So sieht die Bewertung aus

Beispielhafte Darstellung mit fiktiven Anlagendaten. In der Kältebilanz erhalten Sie diese Auswertung für Ihren vollständigen Bestand, ergänzt um Begründung und Budgetschätzung je Position.

Anlagenbewertung — Musterbetrieb, 4 Standorte Auszug · 5 von 38 Anlagen
AnlageKältemittelFüllmenget CO₂ePrioritätFenster
Verbund ZentrallagerR‑404A60,0 kg235,3hoch2027
Kühlzelle Werk 2R‑404A18,5 kg72,6hoch2027–2028
Klima ServerraumR‑410A9,2 kg19,2mittel2029
Frosttunnel Werk 1R‑134a24,0 kg34,3mittel2029–2030
Verbund Neubau OstR‑74485,0 kg0,1keine
Arbeitsweise

Vier Festlegungen, an die wir uns halten

Jede Aussage ist mit ihrer Quelle gekennzeichnet.

Im Bericht steht bei jeder Bewertung, worauf sie beruht: auf der Verordnung, auf einer Herstellerangabe, auf Marktdaten oder auf einer Schätzung unseres Fachpartners. Sie sehen also jederzeit, was gesichert ist und was eine begründete Annahme. Uns ist lieber, Sie können unsere Schlüsse nachvollziehen, als dass sie eindrucksvoll klingen.

Wir verdienen nichts an der Umsetzung.

Wir installieren nicht, warten nicht, verkaufen keine Anlagen und keine Kältemittel. Wir nehmen keine Provision von ausführenden Betrieben oder Herstellern an. Die Empfehlung, die Sie von uns bekommen, hat für uns keinen wirtschaftlichen Vorteil – das ist der Grund, warum es uns gibt.

Wir fassen Ihre Anlagen nicht an.

Unsere Arbeit findet an Unterlagen und Typenschildern statt. Kein Eingriff in den Kältekreislauf, keine Abschaltung, keine Betriebsunterbrechung. Alle Arbeiten an der Anlage selbst führt Ihr Fachbetrieb aus.

Die Daten gehören Ihnen.

Das Anlagenregister bekommen Sie als offene Excel-Datei, nicht als Zugang zu einem System, das wir betreiben. Wenn Sie nach der Bilanz nicht mit uns weiterarbeiten, verlieren Sie nichts. Alle Unterlagen behandeln wir vertraulich; eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnen wir selbstverständlich vorab.

Kältemittel-Rechner

Die erste Zahl bekommen Sie in zwei Minuten

Kältemittel und ungefähre Füllmenge eintragen — Sie sehen sofort das CO₂-Äquivalent Ihres Bestands, die Prüfintervalle und den vom Phase-Down erfassten Anteil. Die Berechnung läuft in Ihrem Browser, es werden keine Daten übertragen.

Rechner öffnen
Wer dahintersteht

Zwei Leute, kein Callcenter

Wir kommen aus der Prozess- und Datenseite und arbeiten bei der technischen Bewertung mit Kältefachbetrieben zusammen. Wir installieren nicht und verkaufen keine Anlagen — dadurch ist unsere Empfehlung nicht an einen Hersteller gebunden.

Tim Wegmeyer
Bestandsbewertung, Nachweisführung

M.Sc. Wirtschaftsinformatik. Kommt aus dem Release- und Prozessmanagement regulierter IT-Landschaften — aus einem Feld, in dem Nachweispflichten und Fristen den Takt vorgeben.

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Connar Mordelt
Datenanalyse, Auswertung

M.Sc. Data Science. Verantwortet die Auswertung der Bestandsdaten, die Risikobewertung je Kältemittel und die Modellierung der Umrüstszenarien.

LinkedIn ↗
Kontakt

Zwanzig Minuten reichen für den ersten Eindruck

Erzählen Sie uns, wie viele Anlagen Sie betreiben und wie die Nachweise heute geführt werden. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Kältebilanz für Sie lohnt — und wenn nicht, auch das.

Das hilft uns im ersten Schritt
Anzahl der Anlagen und Standorte
Eingesetzte Kältemittel, soweit bekannt
Wer heute die Wartung macht
Wie die Anlagenbücher geführt werden
Per E-Mail anfragen
Öffnet Ihr Mailprogramm mit vorbereitetem Text — oder schreiben Sie direkt an team@blaumann.io.